Selbstbefriedigung

Kurz notiert: Begriffe zum Thema Selbstbefriedigung

Fast jeder macht es. Die meistens machen es heimlich und häufig innerhalb einer Beziehung. Und nur die wenigsten geben zu, dass sie sich selbst befriedigen. Das sie ihrem Körper selber geben, was ihnen durch den Partner oder eben durch das Fehlen eines Partners, verwehrt bleibt.

Manche Frauen kommen ausschließlich durch Selbstbefriedigung zum Orgasmus.

Manche Frauen kommen ausschließlich durch Selbstbefriedigung zum Orgasmus.

Hand aufs Herz, wie oft befriedigst du dich selbst? 1 mal in der Woche oder mehrmals?

Wenn du ein Mann bist, dann dürfte die Antwort wohl mehrmals wöchentlich lauten. Warum das völlig normal ist und sogar erforderlich, erfährst du in diesem Artikel.

Daneben gibt es auch noch die ein oder andere ungewöhnliche Praktik bei der Selbstbefriedigung, die wir dir kurz näher vorstellen werden. Autofellatio ist hier das Stichwort.

Auf alle Fälle wirst du am Ende des Artikels das Wichtigste zum Thema Selbstbefriedigung gelesen haben und kannst in Zukunft leicht und locker mitreden.

Masturbation

Wenn man von Selbstbefriedigung spricht, meint man eigentlich die Masturbation. Denn das heißt nichts anderes, als das die Geschlechtsteile sowohl beim Mann, als auch bei der Frau manuell stimuliert werden – entweder mit der Hand oder mit verschiedenen Sextoys. Dies geschieht meist allein, aber gerne befriedigen sich auch Liebespaare vor den Augen des anderen, um die Stimmung noch etwas anzuheizen.

Statistisch gesehen befriedigen sich Männer viel öfter als Frauen, was uns ehrlich gesagt nicht sehr wundert. Mehr als 93% aller Männer masturbieren regelmäßig, während es die weibliche Fraktion nur auf 64% bringt.

Selbstbefriedigung ist gesund

Früher hörte man diesen Spruch oft von anderen zur Verteidigung, aber sie haben damit wirklich recht. Regelmäßige Selbstbefriedigung stärkt das Herz-Kreislauf-System, baut Muskeln auf und verhilft zu einem besseren und gesünderen Schlaf. Ausserdem wird Stress besser abgebaut und man findet leichter zur inneren Ruhe.

Es gibt für Männer noch weitere wichtige Vorteile bei der Selbstbefriedigung. Zum einen wird ihre Prostata besser durchblutet, womit Infektionen vermieden werden können. Zum anderen wird durch regelmäßige Masturbation das schlechte Sperma aus dem Körper geschleust und es kann frisches produziert werden. Ja, du hast richtig gelesen! Sperma kann nach drei bis vier Tagen schlecht werden und nach spätestens acht Tagen sollte es den Körper verlassen haben, damit es nicht die neuen Spermien mit Krankheitserregern verseucht.

Handjob

Die häufigste Art der Selbstbefriedigung erfolgt mit der Hand. Dabei spricht man dann von einem Handjob, dass ist englisch für Handarbeit. Der Unterschied zur normalen Masturbation zum Handjob liegt darin, dass der Handjob nicht selbst ausgeführt wird. Ausserdem wird der Begriff nur benutzt, wenn Männern befriedigt werden. Dabei wird der Penis durch reibende oder andere anregende Bewegungen so lange stimuliert, bis er zum Orgasmus kommt.

Ein Handjob wird in zwei Arten unterschieden. Der trockene Handjob erfolgt nur mit der Hand und ohne Hilfsmittel. Beim feuchten Handjob kommen Gleitmittel oder Cremes und Öle zum Einsatz. Die Reibung fühlt sich dann für den Mann anders an und so bevorzugen viele Männer die eine oder die andere Variante.

Autofellatio

Spricht man von Autofellatio, meint man damit die orale Selbstbefriedigung. Bei Frauen heißt das ganze dann Autocunnilingus. Allerdings ist die orale Selbstbefriedigung bei Frauen noch viel, viel seltener anzutreffen als bei Männern.

Denn gerade mal 2% aller Männer können sich auf Grund ihrer Gelenkigkeit selbst oral befriedigen. Und das wahrscheinlich auch nur, wenn sie einen guten Tag haben. Hierzu wird entweder der Rücken in der normalen Sitzposition soweit nach unten gebeugt, bis der Mund den Penis berührt oder es kommt zu einer Rolle rückwärts, wie wir sie noch aus alten Schultagen kennen. Durch die Drehung wird der Kopf automatisch soweit ans Becken gebeugt, dass der Mund den Penis berühren kann.


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