In einer Langzeitstudie der Universität Bristol, bei der über einen Zeitraum von zehn Jahren 1000 Männer im Alter zwischen 45 und 59 Jahren beobachtet wurden, stellte sich heraus: Sex ist gut für die Gesundheit. Je mehr Sex die Männer hatten, desto besser schnitten sie bei regelmäßigen Gesundheits-Tests ab.

Forscher fanden heraus: Sieht Mann eine schöne Frau, steigt die Aktivität in einem Teil des Gehirns an, welcher sonst bei Belohnungen aktiv wird.
Eine neue Erkenntnis ist das freilich nicht und und gut informierte Ärzte bestätigen die positive Wirkung von Sex auf die Gesundheit. 3-4 Mal die Woche wird dabei sogar schon mal empfohlen und natürlich zählt auch die Selbstbefriedigung dazu. So wird beim Mann durch regelmäßige Ejakulation z.b. die Samenproduktion angeregt und auch hier gilt, frisches Sperma ist besseres Sperma!
Aber die positive Wirkung beginnt schon viel früher und nicht immer erst beim eigentlichen Geschlechtsakt. Flirten z.B. schüttet Glückshormone aus und natürlich Testosteron. Unterhalten sich Männer länger als 5 Minuten mit einer Frau, setzt das männliche Gehirn den Botenstoff LH (luteinisierendes Hormon) in erhöhten Mengen frei, so das Ergebnis einer Studie von Wissenschaftler der Universität Chicago. Dieser Botenstoff ist dann im weiteren Verlauf an der Produktion von männlichen Geschlechtshormon beteiligt.
Das ist aber längst noch nicht alles. Küssen, saugen und schlecken sie nach Herzenslust, regt das die Speichelproduktion an und Speichel ist gesund! Für ihre Darmtätigkeit und für die Zähne (im Speichel enthaltenen Mineralien sind z.B. gut für einen gesunden Zahnschmelz). Überhaupt ist Küssen fast schon eine Wunderwaffe.
Beim Küssen steigt der Herzschlag bei Männern auf 110 Schläge pro Minute, bei Frauen auf 108. Das bringt den Kreislauf in Schwung und fördert die Durchblutung. 20 anstatt 60 Atemzüge pro Minute beim Küssen trainiert sogar die Lunge! Tauscht man intensive Zungenküsse aus, werden 38 Muskeln im Gesicht, im Mund und am Kiefer aktiviert und bewegt. Dadurch könnten theoretisch bei häufigem Küssen Falten geglättet und die Faltenbildung verhindert werden.
Und zu guter Letzt ist natürlich der eigentliche Geschlechtsakt gut für die Gesundheit. Schüttet das Gehirn beim Sex doch große Mengen Endorphine aus und diese opiumähnliche Substanz ist besonders wirksam gegen z.B. Kopf- und Gelenkschmerzen.
Hält der Mann mindestens 20 Minuten durch, wird nachhaltig die Produktion des körpereigenen Botenstoffes Dopamin angekurbelt. Dopamin wirkt entspannend und hilft u.a. beim Stressabbau und hält sogar bis zu 2 Stunden nach dem Sex noch an!
Was sagt uns das alles? Richtig, Sex ist immer noch die beste Medizin und so richtig gut für Körper, Geist und Seele. Also ran an die Frau oder den Mann und falls gerade kein Partner verfügbar ist, darf es auch gerne eine Runde “Hand anlegen” sein.



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